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Koloproktologisches Referenzzentrum

Ein Referenzzentrum zeichnet sich durch eine besonders große Expertise im betreffenden Fachgebiet aus, so dass es anderen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten als Ansprechpartner und Anlaufstelle bei schwierigen Fachfragen und komplexen Behandlungsverläufen zur Verfügung steht.

Die Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie im Klinikum Leverkusen ist seit 2008 als Kompetenz- und Referenzzentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie und die deutsche Gesellschaft für Koloproktologie zertifiziert. In 2011 konnte die Zertifizierung erneuert und somit der hohe Qualitätsstandard unserer Klinik bestätigt werden. In Deutschland sind lediglich 18 Kliniken auf diesem Niveau zertifiziert.

Das Ärzteteam der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie legt traditionsgemäß einen Schwerpunkt in die Erkennung und Behandlung der gut- und bösartigen Erkrankungen des Dickdarms, Mastdarms und des Afters und deckt somit das gesamte Krankheitsspektrum der Koloproktologie ab.

Darmkrebs, entzündliche Darmerkrankungen wie der Morbus Crohn, die Colitis ulcerosa und die Sigmadivertikulitis, sowie die Funktionsstörungen nach vorausgegangenen Operationen und Verletzungen sind Krankheitsbilder für die eine große Erfahrung besteht. Aber auch die „kleinen“ Erkrankungen, wie Analfisteln und Hämorrhoiden, sind in unserem Therapiespektrum und werden mit der auch dafür notwendigen Aufmerksamkeit behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stomatherapie, insbesondere bei problematischen Situationen.

Aufgrund der hohen Patientenzahlen auf dem Gebiet der Koloproktologie konnten die vielfältigen Anforderungen der Zertifizierung zum Referenzzentrum erfüllt werden.

Beispielhaft seien hier die Operationszahlen für die Dickdarmentfernung und Enddarmteilentfernungen genannt. An Dickdarmteilentfernungen werden in der Zertifizierung mehr als 150 Eingriffe pro Jahr gefordert, in unserer Klinik erfolgten 246 Eingriffe im Jahr 2010. An Entfernungen bzw. Teilentfernungen des Enddarms werden mehr als 50 Eingriffe pro Jahr gefordert, wir führten im gleichen Jahr 170 Eingriffe durch. Auch den Anforderungen hinsichtlich einer leitliniengerechten Therapie konnten wir genügen. Eine Spezialsprechstunde für Patienten mit den genannten Erkrankungen ist in diesem Zuge als selbstverständlich anzusehen.

Neben der operativen Kompetenz ist aber auch die apparative Ausstattung für die exakte Diagnose koloproktologischer Erkrankungen notwendig und wichtig. Hier kann die Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie auf die moderne und leistungsfähige Ausstattung im Klinikum Leverkusen zurückgreifen, so dass auch aufwendige Untersuchungen wie MRT und PET-CT kurzfristig möglich sind.

Die fachübergreifende Zusammenarbeit mit den übrigen Fachabteilungen im Gesundheitspark (u. a. Gastroenterologie, Onkologie, Strahlentherapie, Pathologie, Gynäkologie und Urologie) war und ist für uns schon seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit. Es gibt z. B. schon seit den 90er Jahren eine gemeinsame Bauchstation, die von Gastroenterologen und Viszeralchirurgen interdisziplinär geführt wird.

Die Zertifizierung und Rezertifizierung unserer Klinik zum Referenzzentrum für Koloproktologie durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie und die Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie ist ein Qualitätssiegel, das Patienten und Ärzten die Kompetenz und die große Leistungsdichte der koloproktologischen Arbeit unserer Klinik bestätigt und damit auch transparent macht.


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