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Lifestyle-Medizin

Foto und Gedanken zum Aufklären, Nachdenken und Entstigmatisieren.

Magenballon

Als nicht-chirurgischer Eingriff mit der gewünschten Folge einer reduzierten Nahrungsaufnahme kommt die Einlage eines Magenballons in Frage.

 

Dabei wird ein weicher, mit Kochsalzlösung gefüllter Silikonballon durch eine Magenspiegelung für 6 Monate in den Magen eingebracht. Diese Methode ist für Patienten über 18 Jahre mit einem BMI von mindestens 30 kg/m² gedacht oder in Einzelfällen für schwerstübergewichtige Patienten zur kurzfristigen Gewichtsreduktion vor der geplanten Operation.

 

Wichtig ist die Bereitschaft, intensiv an einem strukturierten ernährungstherapeutischen Programm teilzunehmen. Es lassen sich hierdurch Gewichtsabnahmen bis zu 20 kg erzielen.

 

Injektions-Lipolyse

Die Injektions-Lipolyse ist kein neues Wundermittel zur Gewichtsabnahme. Sie ist aber in der Lage, Fettpölsterchen, die weder durch Ernährungumstellung noch durch gezielte Bewegungstherapie zu reduzieren sind, abzuschmelzen und zu verstoffwechseln.


Bei der Injektions-Lipolyse wird mit einer Spritze das fettauflösende, aus der Sojabohne gewonnene Naturpräparat Phosphatidylcholin (PPC) direkt in die unerwünschten Fettpolster injiziert. Dort kommt es zur Auflösung der Fettzellen und zum gesteigerten Fettabbau.

 

Der Wirkstoff wird in ähnlicher Zusammensetzung im Körper produziert und erfüllt dort vielfältige Aufgaben, besonders im Fettstoffwechsel. Auch wird er seit vielen Jahren als Leberschutzpräparat verwendet und zur Verhütung von Fettgerinseln im Blut eingesetzt. Ähnlich der Faltenbehandlung mit Botulinomtoxin stellt die Therapieform der Substanz (PPC) als Injektions-Lipolyse einen sogenannten „Off-Label-Use“ dar, was eine besondere Aufklärung und Einwilligung der/s Patientin/en bedarf.

 

Abhängig von der betroffenen Region sind etwa 2 - 4 Behandlungen im Abstand von 8 Wochen notwendig, um die Therapie erfolgreich abzuschließen. Auch die Haut zieht sich wegen ihrer Elastizität zusammen und bekommt eine glatte, homogene Oberfläche.


Nach der Behandlung treten als Nebenwirkungen bei fast allen Patienten eine vorübergehende Rötung, Schwellung und muskelkaterähnliche Beschwerden sowie bei einigen Patienten Blutergüsse auf. Nach wenigen Tagen ist der behandelte Bereich jedoch beschwerdefrei. Für weitere Informationen stehen wir
Ihnen gerne zur Verfügung.


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