Klinikum Leverkusen (Textversion)


Navigation: Startseite - Menü - Nutzungshinweise Neues aus der Urologie_12-2019 - Klinikum Leverkusen
Bild: Logo - Klinikum Leverkusen Bild: Logo - Klinikum Leverkusen Bild: Logo - Klinikum Leverkusen Bild: Klinikum Leverkusen - Mittelpunkt im Gesundheitspark

Aktuelles aus der Urologie

Benefiz-Konzert „Musik für Medizin“ für guten Zweck

Assistenzarzt Schuster dirigiert das Benefiz-
Konzert zugunsten der Kinderpalliativstation.

Junge Sinfonie Köln spielt am 20. Dezember ab 19.30 Uhr im Forum

Werke von Offenbach, Beethoven, Wagner und Mendelssohn stehen auf dem Programm des Benefiz-Konzerts zugunsten der Kinderpalliativstation.

Der angehende Urologe Kai Peter Schuster dirigiert die Junge Sinfonie Köln, die mit Offenbachs Ouvertüre „La Grande-Duchesse de Gérolstein” beginnen wird. Danach darf sich das Publikum über Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 freuen. Es folgt Richard Wagners „Tristan und Isolde”, natürlich mit „Vorspiel und Liebestod”. Die „Reformation” von Mendelssohn, Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107, bildet den musikalischen Abschluss. Am Klavier wird Alexander Krichel spielen.

Die Eintrittskarten kosten zwischen 12 und 35 Euro und sind an den Vorverkaufsstellen im Forum Leverkusen sowie unter Externer Link: kulturstadtlev.reservix.de erhältlich. Ein außergewöhnlicher Kulturgenuss für einen guten Zweck, den Sie Ihren Patienten und sich selbst gönnen sollten. (Text: fgr, Foto: JSK)

Klinik kauft Holmium-Laser für BPS-Enukleationen

Die Holmium-Laser-Enukleation der Prostata
wird aus Sicht von US-Experten der BPS-
Goldstandard im 21. Jahrhundert. 

Bereits im Januar wird die Klinik mit der modernen Laser-Therapie des BPS starten


Anfang Dezember gab Klinikum-Geschäftsführer Hans-Peter Zimmermann grünes Licht für den Kauf eines Holmium-Lasers zur Enukleation der Prostata bei gutartiger Vergrößerung der Drüse. Co-Klinikdirektor Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres will den Betrieb bereits im Januar aufnehmen.


Aufgrund der langjährigen Expertise von Klinikdirektor Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé und dem leitenden Oberarzt Dr. Klaus Grozinger hat die Klinik transurethrale Resektionen der Prostata bislang unabhängig von der Größe der Drüse angeboten.


„Derzeit verändern sich die BPS-Leitlinien, sodass die Laser-Enukleation einen immer größeren Stellenwert gewinnt. Wahrscheinlich wird die Holmium-Laser-Enukleation der Prostata die TUR-P 2020 als Therapie der ersten Wahl ablösen“, so Dr. Porres. Mit dem HoLEP-Gerät steht der Klinik nun eine hochmoderne Technik für die gut 300 operativen BPS-Behandlungen pro Jahr zur Verfügung. (Foto: Gesundheitsbote NRW (über fgr), Text: fgr)

Klinik strebt Zertifizierung als DKG-Organzentrum an

Oberarzt Dr. Tobias Kowalke gehört zum
Planungsteam der DKG-Zertifizierungen.

Oberärzte bereiten Bewerbungen für Prostata, Niere und Blase vor


Die Klinik für Urologie strebt 2020 an, als Organzentrum der Deutschen Krebsgesellschaft für Prostata, Niere und Blase zertifiziert zu werden. Damit wäre die Klinik DKG- und DVPZ-Zentrum in einem.


Die Vorbereitung für die Onkozert-Zertifizierungen laufen auf Hochdruck und werden durch Oberärztin Dr. Verena Prior und Oberarzt Dr. Tobias Kowalke vorangetrieben. Hier ist viel Arbeit zu tun, denn die Onkozert-Zertifizierungen als Organzentrum der DKG sind anspruchsvoll. Darüber hinaus steht auch die Rezertifizierung als Prostatazentrum des Dachverbands der Prostatazentren Deutschlands auf dem Programm des nächsten Jahres.  (Foto: Klinikum, Text: fgr)

Workshop bietet viel Neues von Niere, Blase und Prostata

Co-Klinikdirektor Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres
plant Neues von Prostata, Blase und Niere für
den 15. Rheinischen OP-Workshop am 31.01.

15. Rheinischer Klinik-Workshop findet am 31. Januar 2020 im Klinikum statt


Von 8 bis 16 Uhr werden die Teilnehmer in den Seminarräumen eine innovative Mischung aus Live-OP-Übertragungen, Semi-Live-Operationen sowie Vorträgen verfolgen können. Aus dem Programm ragen da Vinci®-Operationen, MRT-Fusionsbiopsie und HoLEP heraus.
„Ein wesentlicher Schwerpunkt des Workshops werden die operativen Möglichkeiten des neuen da Vinci®-X-Operationsroboters in der Klinik für Urologie sein. 2019 werden wir mehr als 200 roboterassistierte Operationen in der Klinik schaffen – mehr als doppelt so viele wie 2018“, teilt Co-Klinikdirektor Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres mit. Darüber hinaus wurde 2019 auch das Indikationsspektrum um partielle Nephrektomien und roboterassistierte radikale Zystektomien mit intrakorporaler Neoblase erweitert.


Gut 230 MRT-Fusionsbiopsien haben die PCa-Diagnostik in Leverkusen auf ein extrem hohes Niveau gehoben. Deshalb liegt der Gedanke nahe, die fokale Therapie mit hochintensiv fokussiertem Ultraschall (HIFU) einzuführen. „Bei präziser Indikation fallen schon 15-20 Patienten pro Jahr an, für die HIFU interessant sein kann. Dr. Taimur T. Shah aus der britischen Arbeitsgruppe um Prof. Marc Emberton wird zu einem HIFU-Vortrag nach Leverkusen kommen“, beschreibt Dr. Porres das Programm.


Neben der urologischen Rehabilitation nach radikaler Prostatektomie, die Prof. Ulrich Otto näherbringen wird, steht auch die gutartige Prostatavergrößerung auf dem Programm des Workshops. Live-Schaltungen zu interessanten Abschnitten zweier Holmium-Laser-Enukleationen der Prostata (HoLEP) im Operationssaal werden diese im Klinikum neue Form der Behandlung ergänzen. Der Operateur wird Dr. Christof Kastner sein; für den fachkundigen Kommentar im Seminarraum wird Prof. Alexander Roosen, leitender Oberarzt aus der Bochumer Universitätsurologie, sorgen.


Niere und Blase stehen im Zentrum des zweiten Workshop-Blocks. Dr. Tobias Kowalke wird eine da Vinci®-Nierenteilresektion präsentieren. Co-Klinikdirektor Dr. Porres wird über die erste roboterassistierte radikale Zystektomie mit Neoblase berichten und Video-Sequenzen kommentieren. Zum Schluss findet ein DEGUM-Lehrgang zur Sonografie des oberen und unteren Harntrakts statt, der mit einem Zertifikat abschließt.


Wer gerne teilnehmen möchte, kann sich bei Beate Kirsten unter Tel. 0214 13-3870 oder per Mail an beate.kirsten@klinikum-lev.de anmelden. Die Klinik hat CME-Punkte für den Workshop bei der Ärztekammer Nordrhein beantragt. (Foto: Klinikum, Text: fgr)

ID Medics erhöht die Patientensicherheit

Eine höhere Patientensicherheit betrachtet
Oberärztin Dr. Verena Prior als wesentlichen
Vorteil von ID Medics.

IT-gestütztes Medikamentenmanagement wird seit drei Monaten auf C5 eingesetzt


Auf dem ID-Medics-Portal verordnen Urologen digital einzelne Medikamente oder Behandlungspfade, während Pflegekräfte die Verabreichung quittieren. Bei der Entlassung generiert das Programm den bundeseinheitlichen Medikamentenplan mit QR-Code.


„Alle Veränderungen bei der Medikamentengabe inklusive der Dosis-Veränderungen werden digital dokumentiert und müssen sowohl vom behandelnden Urologen als auch von der Pflegekraft digital quittiert werden. Bislang fand diese Medikamenten-Kommunikation auf Station lediglich auf Zuruf und in Form schriftlicher Notizen statt. Dabei entstanden Missverständnisse und Fehler“, erläutert Oberärztin Dr. Verena Prior die digitale Innovation.


Das Programm präzisiert die Kooperation zwischen Urologen und Pflegekraft und es erhöht die Patientensicherheit. Die Autorisierung erfolgt mit der Personalnummer und einem individuellen Passwort. „Das Programm läuft jetzt seit etwa drei Monaten auf der Privatstation C 5 und wird Anfang des neuen Jahres auf der Normalstation A 5 eingeführt“, so Dr. Prior. Es gibt eine Hotline in die Apotheke, um Fragen auf kurzem Weg zu klären. Die Software warnt bei Überschreitung der zulässigen Höchstdosierung oder falscher Medikamentenwahl und sie gibt auch Tipps für die Einnahme. ID Medics soll im gesamten Klinikum eingeführt werden. (Foto: Klinikum, Text: fgr)

ASV-Team Leverkusen startet Anfang April

Der Leverkusener Urologe Dr. Michael
Stephan-Odenthal ist stellvertretender
Leiter des ASV-Teams Leverkusen.

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung sichert intersektorale Onkologie


Die Klinik für Urologie, die Medizinische Klinik 3 und 16 urologische Praxen aus Leverkusen und dem Umland werden das neue ASV-Team unter onkologisch-urologischer Leitung bilden.


Die Leitung des ASV-Teams wird Prof. Utz Krug, Direktor der Medizinischen Klinik 3, übernehmen. Sein Stellvertreter wird der niedergelassene Urologe und BvDU-Landesvorsitzende Dr. Michael Stephan-Odenthal aus dem MediLEV-Ärztehaus sein. Der neue § 116 b des Sozialgesetzbuchs V sieht die Einrichtung der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung in der urologischen Onkologie vor.


Seit dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gehören die urologischen Tumore zu den ASV-Indikationen. Bislang war die medikamentöse Tumortherapie vor allem in den Händen der niedergelassenen Urologen und der Medizinischen Klinik 3. (Foto: Uro GmbH Nordrhein (über fgr), Text: fgr)

Klinik plant fokale Therapie des PCa mit HIFU-Gerät

Bis zum Jahresende werden im Klinikum rund
230 MRT-Fusionsbiopsien stattfinden.

Fusionsbiopsie bietet ideale Basis für Einsatz des hochintensiv fokussierten Ultraschalls


Die Anschaffung eines Geräts zum hochintensiv fokussierten Ultraschall in der fokalen Therapie des Prostatakarzinoms wird möglicherweise ebenfalls 2019 erfolgen. Dieses Projekt ist derzeit noch in der Planung, aber noch nicht final entschieden.


„Wir haben 2019 rund 230 MRT-Fusionsbiopsien durchgeführt und die Diagnostik des Prostatakarzinoms in Leverkusen damit auf ein extrem hohes Niveau gehoben“, so Dr. Porres. Deshalb liege der Gedanke nahe, die fokale Therapie mit hochintensiv fokussiertem Ultraschall (HIFU) einzuführen. Bei präziser Indikation gibt es nach Schätzung der Klinik 15 bis 20 Patienten pro Jahr, für die die HIFU-Behandlung bei lokal begrenzten Tumoren interessant sein kann. (Foto: Klinikum, Text: fgr)

Neue Gruppe nimmt Arbeitsabläufe unter die Lupe

Eine optimierte Patientenversorgung ist das
Ziel der neuen Arbeitsgruppe.

Höhere Schlagzahl der Klinik macht effizientere Abläufe notwendig


Eine neue Leitungsgruppe der Klinik hat begonnen, alle Arbeitsabläufe auf ihre Effizienz zu analysieren und die Versorgung der Patienten zu optimieren.


Dem Gremium gehören neben Klinikdirektor Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres auch die Oberärzte Dr. Verena Prior und Dr. Konrad Lang sowie die Direktionsassistentin Beate Kirsten an. Im kommenden Jahr will die neue Gruppe ihre Analyse vorlegen und erste Veränderungsvorschläge unterbreiten. (Foto: Klinikum, Text: fgr)

Autologe Mundschleimhaut-Transplantate bald im Einsatz

Mithilfe von körpereigenen Mundschleimhaut-
zellen werden Transplantate für die
Rekonstruktion der Harnröhre hergestellt.

Ab März 2020 behandelt die Klinik Harnröhrenstrikturen mithilfe von Gewebeersatz aus dem Labor.


Eigentlich für 2019 geplant, hat sich der Start für die Nutzung autologer Mundschleimhaut-Transplantate im Klinikum verzögert. Nun wird es aber im März losgehen.


Zunächst werden dem Patienten im Rahmen eines ambulanten Eingriffs Mundschleimhautzellen entnommen. Mit diesen patienteneigenen Zellen produziert die Firma innerhalb von drei Wochen ein Transplantat für die Rekonstruktion. Die Klinik erhält das Transplantat und pflanzt es dem Patienten ein. Die Verwendung autologer Mundschleimhaut-Transplantate gehört zu den Innovationsprojekten von Co-Klinikdirektor Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres. Im Frühjahr soll es nun losgehen. (Foto: MukoZell® (über fgr), Text: fgr)

5. Science Slam im topos: Medizin traf Musik

Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé (am Mikrofon),
Dirk Kaiser (4.v.r.), Eric Butterbrodt (l.) und
Dr Wolfgang Schöps (2.v.r.) unterhielten die
Gäste des 5. Science Slam bestens.

Vier Slammer gefielen mit heiteren und nachdenklichen Geschichten


Jürgen Zumbé, Dirk Kaiser, Eric Butterbrodt und Wolfgang Schöps kommentierten Allzumenschliches in der Barthygiene des Mannes, den Erfahrungen eines Zivildienstleistenden in den 80er-Jahren, den Sprachentwicklungsstörungen eines gewissen Donald Trump und bizarren Sex-Unfällen in der Urologie.


„Hipster, Hunde und Hygiene“ waren die Themen von Klinikdirektor Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé, der sich mit pathogenen Keimen im Bart des Mannes befasste und erstaunt feststellte, dass so manches Hundefell sauberer ist als ein Männerbart. Sein Resümee für den Weißkittel: „Wascht euch die Hände!“


Linda Stahl überredete Dirk Kaiser, seine Erfahrungen aus dem Zivildienst im Klinikum auf der topos-Bühne zum Besten zu geben. 1984 lernte der heutige Bankangestellte nach mit Opas Hilfe erfolgreich bestandener Gewissensprüfung die Realität des klinischen Alltags kennen. Zwischen Blutdruck, Puls und Stuhlgang wusste Kaiser viel zu erzählen.


WDR-Journalist Eric Butterbrodt nahm die Psycholinguistik aufs Korn und analysierte die Sprachentwicklungsstörungen des US-Präsidenten Trump. Offenbar hat Trump auch weitere Probleme, denn als erster US-Präsident ganz ohne Haustiere kann laut Butterbrodt ohnehin nichts Vernünftiges herauskommen.


Der berühmte Ring um den Penis ist der klassische Sex-Unfall in der klinischen Praxis des Urologen. Dr. Wolfgang Schöps, einst Oberarzt in Leverkusen und heute Urologe in St. Augustin, gab Probleme mit Erektion und Sexualität zum Besten. Für den musikalische Part sorgten „Back to the roots“, die schon bei den Jazztagen aufgetreten sind. Sicher ist fast nichts, außer der Neuauflage des Science Slam 2020 im topos. (Foto/Text: fgr)

12-2019. Redaktion, Text und Lektorat im Auftrag von Priv-Doz. Dr. Zumbé und Priv.-Doz. Dr. Porres: Franz-Günter Runkel, Medical Communications, Externer Link: fgrunkel.wordpress.de, E-Mail franz-guenterce6ec9933c4349d38bfc7f4b061456ee.runkel@eb85c0acd62e4ce8b7976986a142b62eweb.de


Direktnavigation: Impressum - Übersicht - Zur normalen Darstellung