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Qualität

Qualität kontinuierlich steigern - zum Wohle der Patientinnen

Das Brustzentrum Leverkusen ist vom Land NRW zertifiziert und nimmt an den regelmäßigen Benchmarkings des westdeutschen Brustzentrums (WBC) teil. Der Vergleich und die Gegenüberstellung der Diagnostik- und Therapie-Qualität einzelner Brustzentren/Kliniken trägt zu einer medizinisch orientierten Qualitätssicherung bei. In der Jahresauswertung 2015 wurden 24.432 Fälle aus 144 Kliniken und 31 Verbänden analysiert.

Die Jahresauswertung 2015 zeigt für das Brustzentrum Leverkusen hervorragende Ergebnisse:

  • Gegenüber dem Vorjahr konnte in nahezu allen Bereich die hohe Behandlungs- und Prozessqualität beibehalten werden; die von Fachgesellschaften vorgegebenen Referenzwerte wurden vom Brustzentrum Leverkusen i.d.R. immer erreicht. Insgesamt lag das Brustzentrum Leverkusen in der Auswertung deutlich über dem Durchschnitt der ausgewerteten Zentren/Kliniken.
  • Zum Wohl der Patientinnen konnten im Brustzentrum Leverkusen eine weit überdurchschnittliche Diagnosesicherheit erreicht werden. Durch Vorab-Gewebeprobenentnahmen und -untersuchung lag schon vor dem operativen Eingriff eine hohe Diagnossicherheit vor.
  • War eine Brust-Operation unumgänglich, konnte 2014 in 74 % aller Fälle brusterhaltend operiert werden. Dies ist der hohen Diagnossicherheit und den modernen Operationsmethoden am Brustzentrum Leverkusen zu verdanken.
  • In vielen Fällen des Mammakarzinoms (Brustkrebs) gehört eine operative Abklärung der axillären Lymphknoten zur Standardtherapie, um eine Metastasierung (Ausbreitung des Tumors) ausschließen zu können. Der Entfernung der axillären Lymphknoten kommt jedoch keine therapeutische Bedeutung bei und sie ist oft mit unerwünschten Nebenwirkungen (z.B. Einschränkungen der Armbeweglichkeit, Schmerzen) verbunden. 

In 98 % aller Brusteingriffe am Brustzentrum Leverkusen konnte die sog. Wächterlymphknoten-Entnahme (Sentinel-Node-Biopsie) als minimal-invasiver Eingriff durchgeführt werden. Ist dieser Wächterlymphknoten identifiziert und im Befund negativ, kann leitliniengerecht auf eine weitere Entnahme von Lymphknoten verzichtet werden. Unerwünschte Nebenwirkungen oder nicht notwendige Eingriffe können so auf ein Minimum reduziert werden. 


Ist der Befund der Sentinel-Node-Biopsie positiv, muss im Anschluss nur noch selten eine konventionelle Axilladissektion erfolgen, bei der mindestens zehn Lymphknoten entfernt werden sollen. Unter Berufung auf neue Studien (Z0011-Studie) kann in vielen Fällen mit geringem Axillabefall jedoch auch auf diesen ausgedehnteren Eingriff verzichtet werden.

Größere rekonstruktive Eingriffe und plastische Operationen an der Brust erfolgen im Klinikum Leverkusen in Zusammenarbeit mit den zwei seit Januar 2016 fest am Krankenhaus angestellten plastischen Chirurgen. Dies erweitert das operative Portfolio und verbessert die kosmetischen Ergebnisse in schwierigen Fällen. 


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