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Kinder-Kardiologie

Unser Herz schlägt für die Kinder

In der Kinderkardiologie werden Kinder jeden Alters mit angeborenen und erworbenen Herzerkrankungen behandelt.


Die Herz-Kreislauferkrankungen im Kindesalter umfassen

  • angeborene Herzfehler
  • erworbene Erkrankungen des Herzens
  • Herzrhythmusstörungen
  • hypertone oder hypotone Kreislaufstörungen (zu hoher/niedriger Blutdruck)

Die meisten kardiologischen Untersuchungen erfolgen ambulant, entweder auf Überweisung durch den niedergelassenen Kinderarzt oder auf Veranlassung der umliegenden Geburtsabteilungen.

Ihr Ansprechpartner

Priv.-Doz. Dr. Joachim G. Eichhorn
Direktor der Klinik

  • Facharzt für Kinder-/Jugendmedizin
  • Neonatologe
  • Kinderkardiologe
  • Pädiatrischer Intensivmediziner
  • Zusatzqualifikation EMAH (Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern)

Die Kinder stehen mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt. Es ist uns wichtig, dass sich die Kinder bei uns wohlfühlen, da dies die Basis für eine interaktive Diagnostik und erfolgreiche Therapie darstellt. Die Untersuchungen finden in einer kindgerechten Umgebung statt. Im ausführlichen Gespräch werden die erhobenen Befunde demonstriert und besprochen.


Für den Fall, dass eine Herzerkrankung vorliegt und eine operative oder interventionelle Therapie erforderlich ist, arbeiten wir eng mit den Herzzentren in Köln und St. Augustin zusammen.


Für schwerkranke Kinder besteht die Möglichkeit einer stationären Behandlung bis hin zu moderner intensivmedizinischer Therapie.


Schon vor der Geburt Gewissheit
Als Perinatalzentrum Level 1 (Mutter-Kind-Zentrum) arbeiten wir eng mit der Abteilung für Pränatalmedizin zusammen und können so bereits im Mutterleib eventuell vorliegende Herzfehler diagnostizieren und das weitere Vorgehen gemeinsam planen.


Auch mit 18 Jahren ist nicht Schluß
Für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH) haben wir in Kooperation mit den Internistischen Kardiologen im Klinikum eine Spezial-Ambulanz (EMAH-Ambulanz) aufgebaut.

Untersuchungsmöglichkeiten

  • Echokardiographie: Mittels Ultraschallwellen werden über den Brustkorb die Herzkammern, -klappen und der Herzmuskel dargestellt und die Funktion des Herzens überprüft. Die Echokardiographie ist eine wertvolle Untersuchung und absolut ungefährlich. Dreidimensionale Untersuchugnen gehören hier zur Routine.
  • EKG (Elektrokardiogramm): Ableitung und Registrierung der elektrischen Aktivität der Herzmuskelfasern. Mit dem EKG können schmerzlos und ohne schädigende Nebenwirkungen in wenigen Minuten u.a. Herzrhythmusstörungen,
    Herzinfarkte, Herzkammernvergrößerungen und Herzmuskelentzündungen erkannt werden. 
  • Belastungs-EKG: Aufzeichnung der Herzstromkurve unter körperlicher Anstrengung auf dem Fahrradergometer (max. 20 Min.). Die Aufzeichnung ermöglicht die Diagnose belastungsabhängiger Rhythmusstörungen und 
    Erregungsrückbildungsstörungen. 
  • Langzeit-EKG: 24-stündige Aufzeichnung der Herzstromkurve. Es ermöglicht die Diagnose nicht kontinuierlich bestehender Herzrhythmusstörungen und die Abbildung der elektrischen Herzaktivität unter normalen Lebensumständen. Normale körperliche Tätigkeiten Ihres Kindes wie z.B. Spielen und Laufen sind am Tag der Langzeit-EKG-Ableitung explizit erwünscht. 
  • Langzeit-Blutdruckmessung: Zur Abklärung bei Verdacht auf einen zu hohen oder zu niedrigen  Blutdruck. Der Blutdruck wird über eine Zeit von ca. 24 Stunden regelmäßig gemessen. Die Messung gibt dem Arzt Einblicke in tageszeitabhängige Blutdruckschwankungen. 
  • Kardio-MRT/Kardio-CT: Die modernen Schnittbildmethoden erlauben - falls erforderlich - einen „anderen“ Blick auf und in das Herz und helfen häufig eine Herzkatheteruntersuchung zu vermeiden. 
  • Herzkatheter: Die Durchführunginvasiver Diagnostik sowie einfacher Herzkathetereingriffe (z. B. Verschluss von Vorhoflücken (ASD)) ist im Kathetherlabor der Internistischen Kardiologie im Klinikum vor Ort möglich.
  • Abfrage und Einstellung von Herzschrittmachern und Event-Recorder

Corona Aktuell

Testpflicht und eine FFP2-Maskenpflicht

Besucher:innen, Begleitpersonen und Patient:innen (sofern möglich) müssen eine FFP2-Maske tragen.

Besuch:

  • Aktueller negativer Testnachweis
  • 1 Besucher - pro Tag - für eine Stunde
  • Besuchszeit 15 - 19 Uhr

Zutrittsregeln für Patientinnen und Patienten

  • Patienten, die eine geplante ambulante Behandlung erhalten,
  • Patienten, die zu einer geplanten Sprechstunde kommen,
  • Patienten, die zu einer ambulanten Operation kommen,

benötigen einen tagesaktuellen offiziellen Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden. Ein Selbsttest ist nicht zulässig. Notfallpatienten benötigen keinen aktuellen negativen Antigen-Schnelltest.

Ausführliche Besuchsregeln

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